Weißt du noch, als du bei deiner Großmutter übernachtet hast? Also bei meiner Großmutter war das so, wir hatten ganz dicke Decken. Und ich fühlte mich total umschlossen und umhüllt. Ich war wie in einem Nest. Es war fantastisch. Und als ich das erste Mal meine Gewichtsdecke hatte, habe ich mich genau an dieses Gefühl erinnert. Als ich damals die Decken angefangen habe zu entwickeln, war meine erste Überlegung: Was geben die jetzigen Gewichtsdecken so her? Ich habe mir viele Rezensionen durchgelesen. Ich habe festgestellt, dass viele Leute sich darüber beklagen, dass die Decken kalt sind oder dass die wie so eine Bleischicht auf dir liegen und überhaupt nicht weich sind. Und dann habe ich mir überlegt, wie könnte eine Gewichtsdecke gleichzeitig so kuschelig sein wie eine Bettdecke? Das heißt, wir haben eine ganz normale Gewichtsdecke mit kleinen Kammern, 6 × 6 cm groß, damit die Gewichtsverteilung gut ist. Und außen ist dann nochmal eine extra Watteschicht und die ist dann größer gesteppt. Das heißt, du hast dazwischen auch noch Luftschichten und die sorgen ja bekanntlich für die Wärme. Und gleichzeitig ist es so, dass du diese Decke auch benutzen kannst ohne eine Zusatzdecke. Egal bei wem ich das mache, die Leute, die legen sich erstmal hin und sagen Ahh und seufzen auf. Du wirst umhüllt und diese Schwere, die sorgt dafür, dass du gar nicht aufstehen möchtest. Viele Leute wissen nicht, welches Gewicht das richtige für sie ist. Und es gibt eine Faustregel, du kannst sagen, zwischen 8 bis 12 Prozent deines Körpergewichtes. Viel hilft nicht immer viel. Wenn du dich nicht bewegen kannst unter der Decke, dann bringt das nichts. Eins sollte man aber auch wissen: Es gibt eine Gewöhnungsphase, eine Eingewöhnungsphase. Manch einer findet es sofort toll, unter so einer Decke zu liegen. Ein anderer, der braucht vielleicht so drei bis fünf bis sieben Nächte. Das ist völlig normal, weil erst dann kannst du dich entspannen und kommst runter und nimmst das auch an. Wenn du liegst, liegst du. Und das ist schön, das ist die Ruhe, die dann einkehrt. Ich habe das Freunden vorgestellt. Und die lag immer auf meiner Couch, die Decke. Und die Leute haben sich drunter gelegt und waren alle erst mal, wow, das ist toll, dann kam die Idee auf: Produzier die doch! Dann meinte ich, super Idee, das ist die Gewichtsdecke 2.0. Und nun ist daraus die MONDSTEIN-Decke entstanden.